Der Name stammt vom Hof Wermelinger (Höfe nördlich von Wolhusen). Der Ort heisst in älteren Urkunden immer Wermoldingen, mit Ausnahme eines Johannes von Wernboldingen, der im 14. Jahrhundert an das Stift Münster zinste: dies könnte (nach Brandstetter, vom Namen Marinbald) die ursprüngliche Namensform gewesen sein.
Das Jahrzeitbuch Ruswil erwähnt zirka im 14. Jahrhundert Hans von Wermoldingen, Ionne von Wermoldingen, Johannes von Wermoldingen, Adelheit sin Husfrowe und Uoli von Wernoldingen.
Das Jahrzeitbuch Willisau erwähnt die Jahrzeitstiftung des Rutschmann Sprenjissen und Nesa, seiner Tochter.
Am 15. Oktober 1576 wurde die in Buchholz durch Ammann Wermelinger neuerbaute Kapelle des hl. Erasmus (Ruswil) mit zwei Altären und einer Glocke geweiht.
Mit Urkunde vom 24. Oktober 1656 belohnen Schultheiss und Rat von Luzern mit einem silbernen Trinkgeschirr den Steinmetz Caspar Wermelinger in Ruswil, der in der Villmerger-Schlacht mit herzhaftem Mut und unerschrocken unter einen starken Haufen von Feinden gedrungen, den zwei feindlichen Fähnrichen die Fahnen entrissen und sie zu Handen der Stadt überbracht hatte.
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